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KfZ-Unfallschadenregulierung

Grüne Versicherungskarte und 4. KH Direktive

Einheitliche Schadenregulierung im internationalen Straßenverkehr

Bei Unfällen in Deutschland findet das System Grüne Karte Anwendung. Bei Unfällen im Ausland findet die 4. Kraftfahrt-Haftpflicht-Richtlinie (4. KH-Richtlinie) Anwendung.

Unfall in Deutschland (Grüne Versicherungskarte)

 

Wann kommt die Grüne Karte zum Einsatz? Bei Verkehrsunfallschäden in Deutschland, bei denen ein ausländischer Versicherungsnehmer involviert ist (in aller Regel als Unfallverursacher).

Funktion der Grünen Karte:

Durch die grenzüberschreitende Grüne Karte wird der Straßenverkehr innerhalb Europas vereinfacht. Sie entbindet den Verkehrsteilnehmer von der Pflicht, an der Grenze den für das Besuchsland vorgeschriebenen Versicherungsschutz durch Abschluss einer entsprechenden Versicherungspolice zu beschaffen.

Kein Geschädigter soll dadurch benachteiligt werden, dass ein entstandener Schaden durch ein ausländisches Kraftfahrzeug verursacht wurde.

Deshalb wurde ein einheitliches Versicherungszertifikat (die Internationale Grüne Versicherungskarte) entwickelt.

Aufgrund dieser Bescheinigung wird der Kraftfahrer mit Grenzübertritt so angesehen, als sei er nach den Bedingungen des besuchten Landes in vorgeschriebenem Umfang versichert. Dieses Regelungswerk Grüne Karte beruht auf einer UNO Empfehlung aus dem Jahr 1949.

Unfall mit ausländischem Unfallgegner

Was passiert, wenn es in Deutschland zu einem Unfall mit einem ausländischen Beteiligten kommt? Die endgültige Schadenbearbeitung erfolgt entweder durch in Deutschland zugelassene Autohaftpflichtversicherer oder durch Schadenregulierungsbüros in Untervollmacht für die ausländischen Krafthaftpflichtversicherer.

Büro Grüne Karte

In jedem teilnehmenden Land wird von den Kfz-Versicherern eine zentrale Organisation, das sogenannte Büro, geschaffen, die von der Regierung dieses Landes anerkannt wird und die zuständig ist für die Durchführung der Aufgaben des Grüne Karte-Systems. In Deutschland hat das Büro Grüne Karte seinen Sitz in Berlin. Informationen unter: www.gruene-karte.de

Zuständigkeit APRIL Deutschland

In aller Regel reguliert das Büro Grüne Karte den Schadenfall nicht selbst, sondern überträgt die Abwicklung des Falles einem Versicherungsunternehmen (Mitglied) oder auch einer privaten Schadenregulierungsorganisation, wie z.B. APRIL Deutschland. APRIL Deutschland wird dann im Auftrag des Büros Grüne Karte tätig. Die APRIL Deutschland prüft die Angaben zum Unfall und die zivilrechtliche Haftungsfrage und trifft dann die Regulierungsentscheidung nach deutschem Recht.



Die Unfallabwicklung:

Beim Zentralruf der Autoversicherer kann der Geschädigte anhand des ausländischen Kennzeichens den ausländischen Haftpflichtversicherer sowie dessen in Deutschland ansässigen Schadenregulierungsbeauftragten erfragen.

Der Geschädigte hat die Möglichkeit, sich direkt an diesen Schadenregulierungsbeauftragten zu wenden, der den Schaden in Vertretung für den verantwortlichen ausländischen Versicherer reguliert.

Bitte prüfen Sie zunächst, ob APRIL Deutschland Ihr Schadenregulierungsbeauftragter ist! Gehen Sie hierzu auf die Seite des Büros Grüne Karte: 
www.gruene-karte.de

Bitte übersenden Sie uns den ausgefüllten Unfallfragebogen per E-Mail oder auch per Post zu.

Falls Sie einen Unfall mit Personenschaden erlitten haben, senden Sie uns bitte außerdem die nachfolgende Schweigepflichtsentbindung am besten per Email oder auch per Post:

Nach dem Erhalt Ihrer Schadenmeldung werden wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Weitere Informationen zum Befüllen des Unfallfragebogens finden Sie in unserem Merkblatt:

  

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns bitte innerhalb unserer Servicezeiten werktags Mo. -Fr. von 10:00h – 16:00h unter der Telefonnummer +49 89 43 607 270 an oder senden Sie uns eine E-Mail an motorclaims@april.de    

Wir sind gerne für Sie da!

 

 

Unfall im Ausland (4. Kraftfahrt-Haftpflicht-Richtlinie)   

Unfall im Ausland – Schadenregulierung zu Hause "Parlez-vous francais?" Aber auch ohne geht’s! Der Schadenregulierungsbeauftragte in Deutschland macht es möglich!

Wann kommt die 4. Kraftfahrt-Haftpflicht-Richtlinie zum Einsatz?

Bei Verkehrsunfallschäden eines Deutschen im Ausland, bei denen ein ausländischer Versicherungsnehmer involviert ist.

Wer als deutscher Staatsbürger im Ausland einen Unfall baut oder auch nur in einen Unfall verwickelt ist, musste früher seine Schadenersatzansprüche grundsätzlich beim ausländischen Haftpflichtversicherer direkt geltend machen.

Mit Einführung der sog. 4. Kraftfahrt-Haftpflicht-Richtlinie (4. KH-Richtlinie) im Jahre 2003 hat der Geschädigte nun die Möglichkeit, den Unfall bei einem in Deutschland ansässigen Vertreter (Schadenregulierungsbeauftragten – z.B. APRIL Deutschland) der zuständigen ausländischen Haftpflichtversicherung anzumelden und von diesem auch die Schadenabwicklung vornehmen zu lassen – was das Verfahren deutlich vereinfacht.

 


Falls Sie doch einmal Anlass zur Beschwerde haben, möchten wir Ihnen so schnell wie möglich weiterhelfen. Hier finden Sie unser Beschwerdeformular. Wir können Ihre Beschwerde schneller bearbeiten, wenn Sie Ihre Vertrags- oder Partnernummer angeben und Ihre Beschwerde begründen. Vielen Dank!

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